Eifrige Leser unserer Homepage kennen die Berichte über unseren jährlichen auf dem Campingplatz Mainwiesen in Klingenberg sicher schon. Wie immer trafen wir uns dort am 2. Wochenende im August.
Auch 2025 hielt der Trend an, mit Wohnwägen und Wohnmobilen anzureisen. Nach 27 Jahren Zelten schloss auch ich mich diesem Trend an - man wird ja nicht jünger. Allerdings gibt es noch immer einige Hartliner, die wie eh und je im Zelt übernachten, so zum Beispiel unser Tauchernachwuchs.
Wie üblich reiste das Orga-Team bereits am Donnerstag mit dem Hänger an, um den großen Pavillon und die ‚Feldküche‘ aufzubauen. Zu unserer Überraschung stand bereits ein großer Pavillon mit Bierzeltgarnituren auf dem Zeltplatz. Der Campingwart entschuldigte sich, dass er es zwischen zwei Feiern nicht abbauen wollte. Allerdings kam uns das ja nur gelegen. Wir durften es benutzen und das ersparte uns jeweils ca 3 Std für Auf- und Abbau der eigenen Pavillons. Am Freitag reisten die restlichen Vereinsmitglieder an und am Nachmittag begann die Vorbereitung des Wettkampfes. Ausrichter waren dieses Mal Massuk und Frau von Massuk, die außerhalb der Tauchsportabteilung oft unter den Pseudonymen Frank und Evelyn unterwegs sind.
Am Samstagnachmittag war es dann so weit, der Einmarsch der Gladiatoren zum Auftakt der Wettkämpfe.

Wie üblich standen diverse Aufgaben auf dem Programm: Geschicklichkeitsübungen, Knotenkunde und Kompassnavigation als Trockenübung. Zudem hatten sich die Ausrichter recht knifflige Fragen zum Thema Tauchen, Unterwasserwelt oder Vereinsgeschichte ausgedacht. Natürlich war schon auch mal eine Scherzfrage dabei. Nach dieser Anstrengung ließen wir den Abend beim gemütlichen Lagerfeuer ausklingen.
Die Tauchertaufe musste dieses Mal leider mangels Kandidaten ausfallen.
Cherry hatte die Prozedur bereits letztes Jahr über sich ergehen lassen und Yvonne glänzte durch Abwesenheit. Und was war mit Klaus? Der hatte sich strikt geweigert, obwohl ihm die wohl mittlerweile fünfte Taufe auch nicht mehr geschadet hätte.
Am Sonntagmorgen wurde dann wieder jede helfende Hand benötigt, um alles abzubauen und vorschriftsmäßig im Hänger zu verstauen, was bei der Größe des Hängers einem Tetris Spiel gleicht. Dann mussten ja noch einige private Zelte abgebaut und alles im Auto verstaut werden. Überraschenderweise hatten auch wir mit dem Wohnwagen einiges zu tun, bis wir abfahrbereit waren. Vom Entleeren der Tanks über das sichere Verstauen aller Möbel und Utensilien im Wohnwagen. Um die Mittagszeit konnten jedoch die meisten schon die Heimreise antreten.
Vereinzelte nutzten den Nachmittag noch, um auf dem Main Stand-Up-Paddel zu fahren. Gegen Abend trafen sich noch einige Helfer, um die Vereinsausstattung aus dem Hänger zu laden und in der Garage zu verstauen.
Trotz aller Strapazen freuen wir uns schon auf den Vereinswettkampf 2026.