Unser alljährlicher Tauchausflug nach Sachsen führte uns auch in diesem Jahr wieder an den vor einigen Jahrzehnten gefluteten Steinbruch, den wir nun schon seit vier Jahren besuchen.

Den Stör, über den wir in der Ausgabe November 2024 berichtet hatten, haben wir dort leider nicht mehr angetroffen, doch die bis zu 20 Meter tief abfallenden Steilhänge (plus etwa knapp zehn Meter über Wasser) und die gespenstisch wirkenden Baumreste mit ihren neuen Bewohnern, die leider entschwinden, sobald man den Fotoapparat auf sie richtet, faszinierten uns erneut.

Im See finden sich noch zahlreiche Relikte aus der Zeit des Steinbruchs: alte Schilder, Leitern, Schienenreste, Loren sowie in neun Metern Tiefe ein etwa zehn Meter langer, im letzten Krieg ins Gestein getriebener Tunnel. Diese stummen Zeugen der Vergangenheit machen jeden Tauchgang zu einem kleinen Abenteuer.

Wie in jedem Jahr stand neben dem bekannten Gewässer auch ein für uns neuer See auf dem Programm. Diesmal ging es zum südlich von Leipzig gelegenen Cospudener See mit angeschlossener Tauchbasis. Der See entstand 1993 durch die Flutung des stillgelegten Braunkohletagebaus und bietet heute nicht nur Badegästen, Seglern und Surfern, sondern auch uns Tauchern einiges zu entdecken – darunter Dinge, die man in einem See eigentlich nicht erwartet und die dort auch nicht hineingehören. Wir konnten leider nicht alle Highlights erkunden – der Unterwasserwald und die tiefer liegende Kohleflözkante stehen noch auf unserer Liste. Somit ist klar, dass wir den Cospudener See im kommenden Jahr wieder besuchen werden.

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